Home / Blog / Max Hagenbuchner: Generation Z – entweder mit uns oder gegen uns!

Max Hagenbuchner: Generation Z – entweder mit uns oder gegen uns!

Baby Boomer, Generation X und Millannials aufgepasst, eine neue Generation kommt angerannt! Die Generation Z umfasst die Jahrgänge zwischen 1995 und 2010, und diese Generation ist gerade am Einstieg in die Berufswelt. Sie macht heute noch unter 10% der Beschäftigten aus, wird aber innerhalb des nächsten Jahrzehnts für mehr als ein Drittel der Wirtschaftsleistung verantwortlich sein. Dabei unterscheidet sich dieses junge Personal der Zukunft massiv von früheren Jahrgängen. Zu unterschiedlich sind sogar zur vorangegangenen Generation Y bereits die Erfahrungen in der Jugend und Schulzeit. Eine Zeit ohne ständige Erreichbarkeit und Lernen ohne Zugriff auf das Internet ist nicht vorstellbar für die digitale Jugend, die in den USA passenderweise auch als iGen bezeichnet wird.

Generation Unternehmer

Ich bin Teil dieser Generation und wir sind dabei die Welt umzukrempeln. Studien sagen wir haben mit Gleichaltrigen auf der anderen Seite des Globus mehr gemeinsam, als mit der unseren Großeltern. Die weltweite Vernetzung und die digitale Welt, in der wir uns seit Schulzeiten bewegen, prägen unsere Sicht – auch auf künftige Arbeitgeber. Ich selbst habe mich nach dem Gymnasium mit 18 Jahren bereits selbstständig gemacht und in Befragungen geben regelmäßig über 40% meiner Altersgruppe an, sich vorstellen zu können, selbst zu gründen und ihr eigener Chef zu sein. Damit ist klar, entweder die etablierten Unternehmen lassen sich auf unsere Bedingungen ein, oder wir werden ihre stärksten Konkurrenten. Es kommt sogar noch schlimmer: Unsere Werte und Einstellungen sind ansteckend, sodass es nicht nur etwa 15 Jahrgänge, sondern auch alt eingesessene Mitarbeiter sein werden, die eine neue Lebensphilosophie etablieren.


Unser Anspruch

Aber was sind denn jetzt unsere Bedingungen. Ich möchte für meine Generation feststellen, dass es noch mehr gibt als Job und Karriere. Wir ordnen der Arbeit nicht mehr das Leben unter – im Gegenteil: Der Arbeitsplatz ist Mittel zum Zweck und soll uns unsere privaten Ziele ermöglichen. Für uns sind weniger Flexibilität, als vielmehr klare Rahmenbedingungen wichtig. Am Freitag noch Arbeit mit ins Wochenende zu nehmen, kommt für uns nicht in Frage. Wir sind zwar rund um die Uhr erreichbar, das gilt aber in erster Linie für Freunde und Familie. Das Diensthandy schalten wir zum Feierabend so bewusst aus, wie wir die Abwesenheitsnotiz vor dem Urlaub aktivieren. Wir machen das, was ausgemacht ist, der Rest ist nicht unser Problem. Ich weiß das klingt jetzt ganz schön überheblich, aber wir sind nicht ohne Grund so eingestellt. Die Loyalität zu Arbeitgebern hat sich aus unserer Sicht viel mehr der von Unternehmen gegenüber ihrem Personal angepasst. Wir sind desillusioniert, weil wir gesehen haben, wie Unternehmen mit ihren Angestellten umgegangen sind. Wenn es hart auf hart kommt, ist doch bei den Mitarbeitern immer noch das größte Einsparungspotential. Ja, wir sind geprägt von geplatzten Träumen unserer Eltern, von der Finanzkrise mit Ihren Folgen und dem Wissen, dass wir ohnehin weit öfter als frühere Generationen den Arbeitsplatz wechseln werden. Zwar bleibt die durchschnittliche Beschäftigungsdauer seit Jahrzehnten mit etwa 10 Jahren fast konstant, doch Arbeitnehmer unter 30 waren Anfang der 80er noch um ein Viertel länger bei einem Unternehmen beschäftigt als heute. Eine Entwicklung, die bereits erahnen lässt, was hier noch passieren wird, wenn meine Generation, die eine emotionale Bindung zum Unternehmen nahezu ablehnt, auf den Arbeitsmarkt strömt.


Ihre Chance

Gleichzeitig haben wir neue Vorbilder, nahezu gleichaltrige Influencer und Unternehmer die es als Teenager geschafft haben erfolgreich zu sein. Klar ist, wenn wir wollen, können wir es auch allein zu unseren Bedingungen schaffen. Der einzige Grund warum das noch nicht mehr tun: Gerade einmal die erste Hälfte unserer Generation wird langsam mit Ausbildung oder Studium fertig und wir sind nicht naiv. Wir wissen, die Selbstständigkeit und das Unternehmertum ist anstrengend und risikoreich. Wir sind also noch zu haben, für Ihre Unternehmung!
Wir sind die formal am besten ausgebildete Generation. Wir wollen uns nicht kaputt arbeiten und können Angestelltenverhältnisse mit klaren Rahmenbedingungen sehr wohl wertschätzen. Für alle, die unter uns die Top Talente finden und es schaffen, uns langfristig an ihre Unternehmung zu binden, werden wir der Gamechanger sein – versprochen!
Profil von Maxhagenbuchner

Folgen Sie unserem Blog auf Xing, um immer auf dem Laufenden zu bleiben.
XING

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.