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Helga Niederstätter: Positives Selbstmanagement und Mentale Stärke im Arbeitsleben

Förderung von Mentaler Stärke und Flourishing, Absenkung der Burnout-Tendenz durch Techniken der Positiven Psychologie, Selbstverantwortung und Proaktivität von Stephen Covey und verschiedene Denkmodelle und Erfolgsweisheiten zur Zielerreichung.

Unser Gehirn ist unser Potenzial. Je fitter das Gehirn ist, umso beser geht es uns im Leben. Wir meistern Herausforderungen im Beruf, sind stressresistenter, erhalten unsere psychische Gesundheit und altern später, wenn wir uns regelmäßig bewegen und kognitive Herausforderungen suchen und das Leben positiv und selbstbestimmt gestalten.

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Was verstehen Sie unter „Positives Selbstmanagement“?

Positives Selbstmanagement ist eine Arbeits- und Lebenstechnik, sich selbst so zu führen, dass Mann und Frau erfolgreich sind. Der Begriff Selbstmanagement bezeichnet die Kompetenz, die eigene persönliche und berufliche Entwicklung weitgehend unabhängig von äußeren Einflüssen zu gestalten.

Das Training basiert auf den theoretischen Grundlagen der positiven Psychologie. Die Teilnehmer*innen lernen wirksame und nachhaltige Techniken sowie aktuelle Hintergründe aus der Gehirnforschung kennen, wie Sie Ihren Arbeitsalltag positiv und realistisch optimistisch gestalten.

Positives Selbstmanagement ist für jeden erlernbar und heißt, Klarheit darüber zu gewinnen, was wirklich wichtig ist, die Motivation aufzubringen, das Nötige dafür zu tun, und die passenden Strategien einzusetzen, um das Ziel zu erreichen.

Die Wirksamkeit des Trainingskonzepts konnte in zahlreichen Studien in Zusammenarbeit mit der Universität Koblenz-Landau wissenschaftlich bestätigt werden.

Kompetenzen für eine erfolgreiche berufliche Zukunft!


Welche Rolle spielt dieser Faktor im heutigen Arbeitsleben? Gilt es für alle Berufe?

Der Faktor Selbstmanagement spielt im heutigen Arbeitsleben eine große Rolle und sie wird immer bedeutender. Durch die Verflachung der Hierarchien sind Mitarbeiter*innen von Organisationen immer mehr gefordert, ihr Arbeitsverhalten selbst zu steuern. Durch die hohe Arbeitsdichte sind sie auch gefordert, auf ihre physische und psychische Gesundheit während der Arbeitszeit aber auch in der Freizeit verstärkt zu achten (Selbstachtsamkeit).

Die Digitalisierung ist ein weiterer Faktor, der optimales und positives Selbst-, Zeit- und Energiemanagement erfordert, da durch die Digitalisierung immer mehr Anforderungen auf die Mitarbeiter*innen zukommen.

Einen Beleg für diese Aussagen kann man in der Tatsache sehen, dass die Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind. Vermutlich gilt das für alle Berufe, bei denen in den letzten Jahren versucht wurde, die Effektivität und Effizienz zu steigern. Laut dem Gesundheitsreport der WHO haben sich die psychischen Erkrankungen seit 2002 verdoppelt. Es gibt immer mehr Fehltage bezüglich psychischer Erkrankungen.

Was verstehen Sie unter „Positive Psychologie“?

Definition: Positive Psychologie ist eine Strömung innerhalb der Psychologie, die sich mit den Stärken von Menschen, mit positiven Kognitionen und Emotionen, mit deren Ursachen und Auswirkungen beschäftigt.

Grundsatz: Positives ist nicht die Abwesenheit von Negativem

Ziel: Überwindung der negativen Einseitigkeit

Methoden der positiven Psychologie helfen beim Trainieren von Stärken statt bei der Korrektur von Schwächen

Effekt: Förderung von psychischer und physischer Gesundheit und Erhöhung kognitiver Fähigkeiten, Flexibilität und Kreativität

Wie geht Glück, Lebenszufriedenheit, Arbeitszufriedenheit, Flow, Aufblühen?

Wer ist Martin Seligman?

Seligman gilt als Begründer der positiven Psychologie und ist ein amerikanischer Psychologe.

Die Theorie des Wohlbefindens – PERMA-Theorie Seligmann (2011). Fünf Elemente, die zum Wohlbefinden beitragen:

Ziel der positiven Psychologie ist laut Seligman das zunehmende Aufblühen durch die Verstärkung dieser fünf Elemente!

Die Theorie verdeutlicht, dass für ein glückliches Leben nicht nur die Abwesenheit von negativen Gefühlen ausreicht. Ein entscheidender Faktor, der zum Erreichen von Wohlbefinden beiträgt, ist laut Seligman das regelmäßige Erleben von positiven Emotionen wie:

  • Dankbarkeit
  • Zufriedenheit
  • Befriedigung
  • Hoffnung
  • Liebe & Freunde
  • Vergnügen und Genuss
  • Training von Stärken statt Korrektur von Schwächen

Welche Ziele verfolgt das zweitägige Training?

Das „Selbstmanagement-Trainingsprogramm“ verfolgt zwei Ziele:

  1. Steigerung der Selbstmanagementkompetenz, der sozialen Kompetenz und der Methodenkompetenz
  2. Steigerung der Mentalen Stärke

Beides soll dazu beitragen, psychische Erkrankungen zu verhindern (Prävention)

Profil von Helga Niederstätter

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