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Dr. Klaus-Ulrich Moeller: Corona-Virus – wie Sie ihn kommunikativ meistern…

Der Corona-Virus ist keine schöne Angelegenheit. Aber wie gehen Sie in Ihrer Firma damit um: Totschweigen? Business as usual? Kleinreden? Oder gleich die ganze Mannschaft nach Hause schicken?

Hier die sieben Tipps, wie Sie alles richtig machen:


1. Richten Sie sofort ein Krisen-Center ein oder ein aus wenigstens drei Personen bestehendes Krisen-Team. Es zeigt, dass Sie das Thema ernst nehmen. Ein Krisen-Team gibt Sicherheit. Je nach Größe Ihres Unternehmens nehmen Sie Fachleute dazu, Virologen, Juristen, ihren Betriebsrat u.a.

2. Kommunizieren Sie gegenüber ihren Mitarbeitern regelmäßig, je nach Firma einmal am Tag zu einem festgelegten Zeitpunkt. Per E-Mail, whatsapp oder andere soziale Medien. Wichtig ist die regelmäßige Information über eigene Fälle, Vorsorgemaßnahmen, Wordings gegenüber Kunden, Produktionsausfälle, Lieferketten oder sonstige Vorfälle.

3. Seien Sie so offen wie nur irgend möglich. Teilen Sie den Mitarbeitern alles mit, was wichtig sein könnte. Es darf nie der Eindruck entstehen, Sie beschönigten die Lage.

4. Interne Kommunikation geht immer vor externer Kommunikation. Mitarbeiter dürfen niemals etwas Neues aus der Zeitung erfahren, was Sie ihnen verschwiegen haben.

5. Fakten gehen vor Meinung: In der Krisenkommunikation hat Meinung erst einmal nichts zu suchen. Orientieren Sie sich strikt an Fakten: Was weiß man, was ist eine Vermutung, was weiß man nicht? Meinungen, wie schrecklich das alles ist oder ob Sie die öffentliche Diskussion für übertrieben halten, interessieren überhaupt nicht.

6. Bereiten Sie sich darauf vor, dass lokale, regionale oder nationale Presse Sie anruft und einen „Lagebericht“ sowie ein Statement haben möchte. Hier binden Sie vorab ihre PR-Abteilung oder einen PR-Berater mit ein, damit Sie vorbereitet sind.

7. Todesfälle durch COR-19 bei Mitarbeitern oder engeren Verwandten/Familienmitgliedern müssen in enger Abstimmung mit den Betroffenen gehandelt werden. Hier gelten Datenschutzbestimmungen, die Sie nicht verletzen dürfen.


Wenn Sie diese sieben Ratschläge beachten, wirken Sie schon mal wesentlich professioneller als wenn Sie nur sagen können „Der Chef wird sich darum schon kümmern“. Wichtig ist, dass auch ihre Mitarbeiter zu Hause sagen können: „Unser Haus hat das im Griff. Richtig gut, wie die uns informieren und reagieren“. Dann haben Sie schon einmal vieles richtig gemacht.

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