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Carola Schneider: Ohne Verluste – Fachkräftenachwuchs sichern.

Wenn Sie auch zukünftig alle Ihre Aufträge realisieren wollen, brauchen Sie immer genügend passende Mitarbeiter, auch nach Corona. Da wäre es gut, jedes Jahr geeignete Auszubildende zu bekommen, damit kein Fachkräfteloch entsteht. Sie haben noch genug gute Leute? Und wann gehen die Babyboomer in Rente? Haben die noch ausreichend Zeit, ihre Erfahrungen weiterzugeben? Vielleicht nutzen Sie die aktuelle Situation ja, um zu überlegen, wie Sie sich schon heute den Fachkräftevorsprung für morgen organisieren können.

Die Zukunft ist jetzt

Jedes Jahr, in dem Sie keine neuen Azubis bekommen, geht Ihnen eine ganze Generation junger Fachkräfte verloren. Das reißt Löcher in Ihre betriebliche Zukunft, zumal die Generation der Babyboomer bald nicht mehr da sein wird. Und doppelt bitter ist: Damit verschwindet auch noch wertvolles Erfahrungswissen. Wenn Sie aber stetig ausbilden, erfolgt die Übergabe des Know-hows quasi automatisch. Mit der richtigen Nachwuchsstrategie schlagen Sie ‚alle Fliegen mit einer Klappe‘, was Ihnen nicht nur gute Umsätze, sondern auch ein respektables Image einbringt. Dafür lohnt es sich doch, den Blick nach vorne zu richten und die Azubigewinnung auf der Prioritätenliste, weit nach oben zu setzen.

Immer eine Nasenlänge voraus

Zugegeben, mit einer großen Zahl an nachfolgenden Fachkräften alleine, ist eine Krise wie diese nicht zu bewältigen. Aber ohne eben auch nicht. Zumal davon auszugehen ist, dass, wenn die Konjunktur wieder anzieht, der Fachkräftemarkt leer gefegt sein wird. Aber Sie, Sie haben sie dann bereits, die passenden jungen Leute, und zwar genau für Ihre Anforderungen ausgebildet, auch für die Zukunft. Denken und handeln Sie in diesen Zeiten alles andere als standardisiert und stellen Sie Routinen auf den Prüfstand. Aber was lässt sich denn anders machen?

Frischer Wind in kluge Köpfe

Bündeln Sie Ressourcen, personelle und finanzielle. Es ist an der Zeit, dass Personaler und Marketingleute bei der Azubigewinnung innovativ kooperieren. Was damit gemeint ist? Die Herangehensweise gemeinsam neu denken und ein Programm erstellen, ausgerichtet an den wahren Begehrlichkeiten. Weil bei der Altersgruppe der Schüler die Atmosphäre und das gute Gefühl nun mal eine zentrale Rolle spielen, sollte man an dieser Stelle einsteigen. Über die persönliche Kontaktaufnahme, lässt sich gleich zu Beginn eine Beziehung aufbauen. Ob der Beruf gefällt und wie viel man verdient ist für Jugendliche auch wichtig aber nachrangig. Wenn Sie in dieser Reihenfolge mit verschiedenen Marketinginstrumenten einen Kennenlernprozess organisieren, der auch die Berufserprobung beinhaltet, verringern sich obendrein die Abbrüche.

Wenn nicht jetzt, wann dann

Beginnen Sie am besten gleich damit, eine ‚Fangemeinde Fachkräftenachwuchs‘ aufzubauen. Es braucht in der Tat etwas Zeit, auch weil die interdisziplinäre Zusammenarbeit ein wenig eingeübt werden muss. Doch der Dauerlauf lohnt sich, denn es geht ja schließlich darum, den Fachkräftenachwuchs nachhaltig zu sichern, was im Sprint nicht gelingen wird. Geeignete Strategien dafür haben Sie übrigens schon, Sie setzen sie bei der Kundengewinnung ein.

In 6 Schritten zu passenden Auszubildenden

Begeistern – viele Jugendliche im schulischen Umfeld wirklich begeistern
Wecken – damit deren Interesse an Beruf und Betrieb überhaupt erst einmal wecken
Interessieren – die Interessierten zu einer Kopf+Herz+Hand-Erfahrung in den Betrieb einladen
Ausprobieren – die Berufe am realen Arbeitsort ausprobieren lassen
Motivieren – an weiterhin Interessierten dranbleiben und zu Praktika, Probetagen u. a. führen
Finden – viele Ausbildungsverträge schließen, die halten

Profil von Carola Schneider

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