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Thesen zur Digitalisierung „Made in China“ Blog-Reihe | Claudia Bünte

Die China-Experten Alexandra Stefanov, Prof. Dr. Claudia Bünte und Till-Hendrik Schubert haben ein Buch herausgegeben, in dem sie ein Schlaglicht auf die rasante Digitalisierung in China werfen. Sie beschreiben, wie China mithilfe Künstlicher Intelligenz Wirtschaft, Marketing und Handel transformieren. Daraus haben wir acht Thesen entnommen und werden diese in einer Blog-Reihe jeden Freitag veröffentlichen.

Künstliche Intelligenz ist die nächste S-Kurve in der Digitalisierung

„Wissen Sie, wann der Tag da ist, an dem eine Maschine alle Fähigkeiten, die ein Mensch hat, nachbilden kann?

Wir auch nicht – aber es gibt schon einen Begriff dafür – die sogenannte Singularität. Interessant ist dabei, dass viele der KI-basierten Anwendungen wie hören, sehen, sprechen erst in den 2000er-Jahren entwickelt wurden und auch erst vor ein paar wenigen Jahren für eine breite Öffentlichkeit erste Erfolge sichtbar wurden. Diese Erfolge – etwa, dass ein Computer einen Hund von einem Muffin unterscheiden kann – wirkten zunächst noch sehr fehlerhaft und ungenau. Aber, anders als ein Mensch, lernt KI exponentiell. D.h. es beginnt gefühlt sehr langsam, die Lernerfahrung wird aber immer schneller, und zum Schluss überholt eine KI die menschlichen Fähigkeiten nicht nur rasant schnell (also exponentiell), sondern schlägt sie auch um Längen. Menschen neigen dazu, exponentielles Wachstum zu unterschätzen. Der Tag der Singularität könnte also schneller kommen, als sich das der Eine oder Andere heute vorstellen kann.“

 

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