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Thesen zur Digitalisierung „Made in China“ | Claudia Bünte

Die China-ExpertInnen Alexandra Stefanov, Prof. Dr. Claudia Bünte und Till-Hendrik Schubert haben ein Buch herausgegeben, in dem sie ein Schlaglicht auf die rasante Digitalisierung in China werfen. Sie beschreiben, wie China mithilfe Künstlicher Intelligenz Wirtschaft, Marketing und Handel transformieren. Daraus haben wir acht Thesen entnommen.

Chinas Wirtschaft ist auf der Überholspur

„Häufig wird gesagt, etwas sei so unwichtig wie der Sack Reis, der in China umfalle. Aber warum ist das so? Und stimmt das noch?

Das hat vor allem damit zu tun, dass China zwischen ca. 1840 und 1980 im Vergleich zu anderen Nationen nicht weltführend in der Wirtschaft war. Dies ist gerade die Periode, in der die USA eine Vorreiterrolle übernahmen, während und nachdem europäische Mächte Kolonialstaaten bildeten oder wie England, ganze „Empire“ ausbildeten, u.a. auf Kosten von Afrika und Asien. Unser heutiges europäisches Bild ist noch von dieser Phase geprägt: USA und Europa wirtschaftlich vorne, der Rest weniger.

Nur: In den rund 1.000 Jahren vor 1840 war China wirtschaftlich führend. Große Erfindungen kamen aus dem Reich der Mitte, das Bargeld und das Schießpulver z.B. Und: China holt im Weltvergleich gerade wieder auf und wird absehbar in vielen Bereichen die führende Nation werden. Es stimmt also nicht (mehr), dass etwas so unwichtig sei wie ein Sack Reis, der in China umfällt. Im Gegenteil – wir tun gut daran, genau zu beobachten, was und wie China sich gerade entwickelt. Vielleicht kommt die nächste bahnbrechende Innovation wieder aus China.“

 

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